Schutzauftrag nach § 8a SGB VIII

Das Erzieherteam der Kita „Borstel“ legt großen Wert auf die physische und psychische Unversehrtheit von Kindern. Die Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung ist immer eine diffizile und schwierige Angelegenheit. In der Einrichtung existiert ein „Kinderschutzordner“, in dem alle wichtigen Informationen zum Erkennen, zum Vorgehen bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung und auch zu Hinweisen für Gespräche mit Eltern zu finden sind.

 

Die pädagogischen Fachkräfte haben den Auftrag, sich den Inhalt dieses Hefters anzueignen. Das Ablaufschema bei Verdacht einer Kindeswohlgefährdung sehen Sie auf der folgenden Graphik:

 

 

Voraussetzung, um das Kindeswohl innerhalb der Einrichtung zu sichern, sind zum einen Beteiligungs- und Beschwerdemöglichkeiten und zum anderen eine professionelle Haltung der pädagogischen Fachkräfte. Zu dieser Haltung gehört, dass eine konstruktive Fehlerkultur im Team existiert, also Fehler reflektiert und besprochen werden.

 

Im Team finden deshalb tägliche Fallreflexionen statt – vor allem, wenn es um Konflikte oder Regelüberschreitungen geht. Außerdem findet durch den kollegialen Austausch auch kontinuierlich gegenseitige Beratung statt und die Kolleginnen unterstützen einander. In besonders schwierigen Fällen wird Beratung von außen (z.B. IFK e.V. oder insoweit erfahrene Fachkraft) in Anspruch genommen. Vor allem in Konfliktsituationen herrscht im Team und auch Eltern gegenüber eine Offenheit, d.h. Konflikte werden angesprochen und nach Möglichkeiten der Verbesserung beraten.